Hotel Monasterio Peru
Unter der Vielzahl an Luxushotels nimmt das ehrwürdige Kloster Monasterio, 1595 unter dem Bischof von Cusco erbaut, 70 Jahre nachdem Machu Picchu verlassen wurde, eine Sonderstellung ein.
Text und Fotos: Brigitte und Gerd Giesler

- Das Hotel Monasterio in einem alten Kloster mitten in Cusco.
Die ehemaligen Mönchs-Enklaven, quadratisch um zwei lauschige Patios gebaut, mögen als Hotelzimmer etwas schwer und dunkel wirken, sie bieten jedoch zusätzlichen Sauerstoff, der mittels Klimaanlage die Deluxe-Zimmer anreichert. Das sind drei Prozent mehr, als Cusco – auf 3.300 Meter Höhe gelegen – eigentlich zu bieten hat. Man schläft im Monasterio sozusagen 900 Meter tiefer, was die Symptome der extremen Höhe, wie anfängliche Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen, abmildert.
Ein Geigenspieler zum Dinner hinter verglasten Kreuzgängen, gregorianische Choräle im Refektorium zum Frühstücksbuffet – und wenn plötzlich Kanonendonner die Gäste aus klösterlichem Genuss aufschreckt, dann brennt in der Straße wieder eines jener zahllosen Feuerwerke ab, um die Schutzheiligen bei Laune zu halten. Feiern und Feuern, das steckt jedem Peruaner im Blut.
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Info
Hotel Monasterio,
Calle Palacios 136, Plazoleta Nazarenas, Cuzco,
Tel. 0051/84/604000,
www.monasteriohotel.com





