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Die Felsengräber im grünen Flussdelta des Dalyan (links). Am Strand von Patara legen nachts die Karettschildkröten ihre Eier ab.

Das Golden Key Hotel in Bördübet, 30 Kilometer westlich von Marmaris, ist solch ein Juwel. Wer Perfektion erwartet, ist hier falsch am Platz – wer Natur pur sucht, goldrichtig! Versteckt in einem Pinienwald, 400 Meter vom Meer entfernt, beherbergt das Golden Key seine Gäste in neun Bungalows und drei im modernen Country-Stil eingerichtete Chalets. Ein kleiner Fluss verbindet das Hotel mit dem Meer. Und so fahren die Gäste morgens mit Kanus, Ruder- oder Motor­booten hinaus ins Mittelmeer und hinüber zur winzigen Insel des Resorts. Ein lauschiges Plätzchen, um auf einem Liegestuhl mit einem guten Buch und einem Efes-Bier den Tag vorübergehen zu lassen. Perfekt, um zu einer Wanderung entlang der wilden und unberührten grünen Küste zu starten. 

 

 

Unentdeckte Wildnis Datça

In der antiken Ruinenstadt Patara, in der einst der Hl. Nikolaus zur Welt kam, ist die Zeit stehen geblieben. 

„Und ideal, um die vielen Schmetterlingsarten zu beobachten“, fügt General Manager Oktay Aslan hinzu, „und um den hier produzierten leckeren Honig zu probieren.“ Die Bienen finden hier, auf der Halbinsel von Datça, die allerbesten Bedingungen. Große Teile sind vom Menschen noch unentdeckte Wildnis. Nach fast jeder Biegung der einzigen Straße, die hinaus nach Datça führt, zeigt sie ein neues Gesicht: riesige rote Felswände, karge Marslandschaften, üppig grüne Berge und verschwiegene kleine Buchten.

 

Datça selbst hat sich bislang den Charme eines einfachen Fischerdorfs bewahrt. Man meint Mallorca vor 50 Jahren zu erleben, wenn man unter Weinranken im Hafencafé sitzt und den Holzbooten beim Schaukeln zusieht. Und man möchte am liebsten bleiben … … was ein Fehler wäre, denn an der lykischen Küste gibt es noch so viele verträumte Orte zu entdecken. Am besten, man mietet sich einen Wagen und folgt der gut ausgebauten Küstenstraße gen Süden. Auch wenn die Verkehrsregeln in der Türkei nach wie vor völlig anders ausgelegt werden als in Mitteleuropa, kommt man gut und sicher voran. Wer will, kann sich aber auch einen Fahrer buchen. Oder die Küste von der Meerseite aus bewundern – in Form der berühmten Blauen Reise.Zu Tausenden sind im Sommer die traditionellen Gulet-Boote unterwegs, um tage- oder wochenweise Bucht um Bucht anzusteuern. Doch im Mai, September und Oktober, generell den besten Monaten für eine Reise an die lykische Küste, sind nur wenige Boote unterwegs, und man hat noch viele Buchten für sich allein. Dort lässt es sich dann an Bord der wunderschönen Pinienholz-Boote festlich dinieren, denn die meisten Kapitäne sind auch hervorragende Köche.

 

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