Die magische Küste
Die lykische Küste und die Halbinsel von Bodrum sind ein weitgehend unentdecktes Urlaubsparadies. Warum eigentlich? Gehen sie mit uns auf Entdeckungsreise entlang der wilden Küste mit ihren verschwiegenen Buchten, kleinen, feinen Boutique-Hotels und dem eleganten Kempinski Hotel Barbaros Bay.
Text und Fotos: Jens Leichsenring

- Das Kempinski Hotel Barbaros Bay Bodrum
Wie ein Spiegel liegt die türkische Ägäis in dieser Nacht in der Barbaros Bay, einer von sanften Hügeln eingefassten verträumten Bucht südlich der Stadt Bodrum. Eine große alte Holzyacht liegt am Sandstrand vor Anker. An Deck haben die Passagiere ein paar Kerzen angezündet und feiern mit einem Fläschchen türkischen Sekt die romantische Nacht. Der Mond taucht die Szenerie in ein milchiges Licht. Nichts ist zu hören von den wummernden Bässen des „St. Tropez der Türkei“. Nichts lässt erahnen, dass zur selben Zeit die Istanbuler Highsociety in den trendigen Nobelclub Küba drängt oder sich im 5.000 Menschen fassenden Openair-Club Halikarnas zwischen griechischen Säulen vergnügt. Barbaros Bay ist eine Idylle, nur 20 Autominuten vom trendigen Bodrumer Nachtleben entfernt. Eine luxuriöse Idylle noch dazu. Dank des Kempinski Hotel Barbaros Bay Bodrum.
Gelungene Mischung asiatischer und osmanischer Elemente
Das 173-Zimmer-Haus, das wie ein türkisches Dorf wabenartig in mehreren Ebenen in den Hang hineingebaut wurde, bietet seinen Gästen den Luxus erholsamer Ruhe und eines geradezu berauschenden Blicks auf die Weite des Meeres. Dabei wuchert es nicht mit der vielleicht erwarteten Opulenz eines Sultanpalasts, sondern mit einer eher asiatisch anmutenden Zurückhaltung. Weiß getünchte Mauern und viel warmes Holz bieten einen reizvollen Kontrast zum leuchtenden Blau von Himmel und Meer. Eine wohltuende Erholung für die Augen. Erholung für den Körper bietet vor allem das stilvoll gestaltete Six-Senses-Spa, mit 5.500 Quadratmetern eines der größten des Mittelmeerraums.
Elegante Golfclubs, kilometerlange Sandstrände

- In der Villa Mahal kommen Romantiker und Gourmets auf ihre Kosten.
Raffinierte türkische Vorspeisen, saftige Lammspieße und Fischspezialitäten werden hier ebenso serviert wie vietnamesische und internationale Köstlichkeiten. Am schönsten aber ist es, einfach am riesigen Pool, am privaten Strand mit türkischem Restaurant oder in der Openair-Lounge zu liegen, den Schwalben beim Segeln zuzusehen, hinaus aufs Wasser zu blicken und bei einem Glas Orangensaft oder Champagner die frische Brise von der See zu genießen.
Viele reiche Istanbuler reisen im Sommer dieser Brise hinterher. Wenn im Juli und August die flirrende Hitze über dem Bosporus und der Blauen Moschee liegt, flieht, wer es sich leisten kann, aus der staubigen Stadt ans Meer. 8.000 Kilometer Küste nennt die Türkei ihr Eigen – und für jeden ist etwas dabei: kilometerlange Sandstrände und edle Golfclubs an der Riviera, versteckte Buchten und türkisfarbenes Wasser an der Westküste und feine Restaurants und coole Clubs auf der Halbinsel Bodrum. Eine Vielfalt, die zahlreiche Touristen in die Türkei lockt.
Doch während die meisten Pauschaltouristen den flachen Küstenstreifen von Antalya bis Alanya mit seinen anonymen Hotelburgen für ihre Sommerfrische auserkoren haben, bleiben die unverfälschten Naturschönheiten der lykischen Küste und der türkischen Ägäis und deren individuelle Hotels von den meisten unentdeckt.





