Landhaus St. Urban
Harald Rüssel führt eines der schönsten ländlichen Restaurants in Deutschland. Das Landhaus St. Urban. Er ist außerdem ein engagierter Verfechter regionaler Traditionen und Produkte.
Text: Patricia Bröhm / Matthias Dittmann

- Wohnzimmer oder Gastraum? Letzteres. Die Gemütliche Atmosphäre im Landhaus St. Urban. Foto: Rüssel
Schon früh stieß Harald Rüssel zu den Jeunes Restaurateurs. Inzwischen hat er allerdings die Altersgrenze von 45 Jahren für aktive Mitglieder überschritten. Als Ehrenpräsident engagiert er sich weiterhin für die Vereinigung, deren Vorsitzender er sechs Jahre lang war.
"Die Klassik inspiriert wieder viele junge Köche", bringt Rüssel einen aktuellen Trend auf den Punkt. "Von den molekularen Ausflügen wird bald niemand mehr sprechen, das Regionale wird immer mehr an Bedeutung gewinnen." Rüssel selber arbeitet in seiner Küche zu rund 70 Prozent mit heimischen Erzeugnissen. Im Laufe der Jahre hat er in seiner Umgebung ein Netz von etwa 25 Lieferanten aufgebaut: Landwirte, Fischer, Winzer und Jäger.
Das Landhaus St. Urban ist eine ehemalige Mühle, irgendwo in einem Seitental der Mittelmosel, weit außerhalb von Trier. Einsam ist es hier, aber gemütlich und an Sommerabenden auf der Terrasse am Wasser wirklich außerordentlich idyllisch. Bei der Restaurierung wurde das alte Flair bewahrt und so speist man hier irgendwo zwischen Wohnzimmer, Eleganz und vergangenen Arbeitertagen.
Zurück zum Artikel
"Jeunes Restaurateurs - Molekular war gestern"
Info
Landhaus St. Urban,
Büdlicherbrück 1,
54416 Neurath/Wald,
Tel. 06509/91400,
www.landhaus-st-urban.de





