Restaurant Volt Berlin: Unter Strom
Der Raum des Kreuzberger Restaurants Volt ist beeindruckend: In der riesigen hohen Backsteinhalle des 1928 erbauten Umspannwerkes stehen unten einzelne Tische während mächtige Eisentreppen zu weiteren separaten Galerien zwei Etagen darüber führen.
Von Marcus Müller

- Unter einer sehr hohen Decke, wird es bei viel Holz und Kupfer unter warmen Licht gemütlich: Speisen im Restaurant Volt. Foto: Florian Lein
Und so speist man beinahe in der Leere des Raumes, wie Könige unter den hohen Decken eines industriellen Palastes. Viel Kupfer und dunkles Holz sorgen trotz des großen Raumes für eine warme und moderne Atmosphäre, in der sich angenehm speisen lässt, was Küchenchef Matthias Gleiß Köstliches kreiert. Als Mitbetreiber ist er seit einigen Monaten zurück in dem früher unter H. H. Müller firmierenden Restaurant.
Auf seiner Speisekarte lässt Gleiß, der schon mit den Sterneköchen Heinz Winkler und Kurt Jäger zusammen gearbeitet hat, einige Berliner Traditionen neu aufleben. So gibt es, elegant und modern zubereitet, die Berliner Linsensuppe mit Wachtelbrust, Blutwurst-Ravioli oder das Kalbskotelette „Rixdorfer Art“ mit Blutwurst, Gänseleber, Knollensellerie und Trüffeljus. Feine deutsche Weine und hervorragende Desserts runden den Besuch in dem Feinschmecker-Restaurant am Landwehrkanal ab.
Info
Restaurant VOLT,
Paul-Lincke-Ufer 21,
10999 Berlin,
Tel. 030/61074033,
www.restaurant-volt.de,
Öffnungszeiten: Mo.–Sa. 18–1 Uhr





